1. Monat

Den ersten Monat bekommt man nicht wirklich mit, weil man noch nicht weiß, dass man schwanger ist.

Wichtig ist: Es sollte jeder Frau, die versucht schwanger zu werden, klar sein, dass sie möglicherweise schon im ersten Monat ist. Also alle Gifte weglassen!

Jetzt ist es schon wichtig, den Jod-, Folsäure- und Vitamin-B12 Haushalt in Ordnung zu halten. In der Apotheke gibt es dazu die passende Pille „Folio forte“. Die wird auch nicht-veganen Müttern vom Frauenarzt bei Kinderwunsch empfohlen. Außerdem hat meine Frauenärztin empfohlen, auf die regelmäßige Aufnahme von Eiweißen zu achten, als Schwangere braucht man wohl mehr davon.
Die beste Lösung ist, etwas mehr Sojaprodukte in Angriff zu nehmen, da diese voll von Eiweiß sind. (Tatsächlich habe ich den Vergleich angestellt und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass in meiner Sojamilch (von Alpro) mehr Eiweiß als in Buttermilch ist – die sogar damit geworben hatte, besonders viel davon zu enthalten.)

Das Schönste am Ende des ersten Monats ist der Besuch beim Frauenarzt: Es ist etwas auf dem Schirm!
Meine große Sorge war ihre Reaktion auf meine Enthüllung, Veganerin zu sein. Ich wollte unbedingt wissen, ob sie weiß, was ich in diesem Fall besonders beachten sollte, also war ich dementsprechend aufgeregt.

Doch zu Unrecht: Die Ärztin zog einfach ein schon bereit liegendes Blatt heraus, auf dem oben genannte Anweisungen standen, eben Folsäure, Jod, Eiweiß, B12. Es kommt häufig vor, dass vegane Mütter auftauchen, und es gibt keinen Anlass zur Sorge. Alles gut – alles normal.

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