Schwanger werden

Ich möchte hier gerne einräumen, dass ich übervorsichtig bin, denn ich will auf keinem Fall meinem Kind in spe schaden. Jedes noch so kleine Detail ist gut überlegt und wird abgewogen, jeder Mutter in Reichweite ein Loch in den Bauch gefragt.
Also habe ich alle (gefährlichen) Medikamente abgesetzt, Alkohol und sogar passiv rauchen eingestellt, bevor es los gehen konnte.

Schwanger werden ist ganz einfach. Ich habe mich gefragt, ob die vegane Lebensweise dieses Detail beeinflusst und das tut es scheinbar auch: alle Ratgeber rieten ohnehin zu mehr Gemüse und weniger Fett und allen Vorzügen, die eine vegane Ernährung mit sich bringt, sowohl bei Mann als auch bei Frau.

Bei uns ging es also ganz schnell, beim dritten Versuch war das Kleine unterwegs.

Mein großartiger Freund hat auch eine fantastische Lektüre ausfindig gemacht, die hier nicht unerwähnt bleiben soll: „Skinny Bitch – Bun in the Oven“ von Rory Freedman und Kim Barnouin. Endlich der gesuchte Leitfaden, der professionell recherchiert wurde und in meinem Alltag weiterhilft. Die beiden Veganerinnen schreiben cool und kurzweilig über geeignete und gesunde Ernährung in der Schwangerschaft. Beide haben eine ernährungswissenschaftliche Ausbildung und Kim war mit ihrem Sohn schwanger, als sie an dem Buch arbeiteten.
Kurz zusammengefasst ergaben sich folgende Ernährungstipps:

  • Kein Alkohol, nicht rauchen
  • Kein Kaffee (ja, man sagt, zwei Tassen wären okay, aber im Buch finden sich gute Gründe dagegen)
  • Zucker und Süßstoffe meiden: beim Essen wie beim Trinken
  • Keine Milch, kein Fleisch (war klar, im Buch sind auch noch einmal die Gesundheitsrisiken dieser Produkte sehr schön beschrieben)
  • Viel trinken: Wasser und Säfte (mindestens acht große Gläser am Tag)
  • Viele Kohlenhydrate der guten Sorte: Nüsse, Obst, Gemüse, braunen Reis, Vollkornprodukte (immer mit der Formel „je unverarbeiteter, roher, desto besser“)

Das Buch kann ich nur wärmstens empfehlen, allerdings gibt es keine deutsche Übersetzung und es enthält manchmal Passagen, die sich auf die USA beziehen, also für mich nicht relevant waren.

Und juhu – manche Zeilen lassen das Herz höher schlagen. Zum Beispiel dass die Wahrscheinlichkeit Verstopfung zu bekommen bei veganen Schwangerschaften viel niedriger ist.

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